22.09.2020

Förderkonditionen verbessert

Wohnungswirtschaft begrüßt neue Wohnraumförderung als Beitrag für bezahlbaren Wohnraum in Hessen

Bezahlbarer Wohnraum ist knapp, gerade für Menschen mit geringerem Einkommen. Neben dem ohnehin begrenzten Angebot preisgünstiger Wohnungen vor allem in Städten und Ballungszentren sinkt auch die Zahl der geförderten Wohnungen in Hessen. Seit Jahren macht sich der Verband der Südwestdeutschen Wohnungswirtschaft (VdW südwest) daher für eine Verbesserung der Förderprogramme stark, um diesem Abwärtstrend entgegenzuwirken.

„Unsere Mitgliedsunternehmen sind es, die mit gut 82 Prozent den Löwenanteil der geförderten Wohnungen in Hessen halten und bauen. Im Kodex der Südwestdeutschen Wohnungswirtschaft haben sie sich aus Überzeugung dazu verpflichtet, diesen Kurs fortzusetzen und auch in Zukunft geförderte Wohnungen zu bauen. Damit sie dies auch können, brauchen sie gute Förderkonditionen“, erläuterte Dr. Axel Tausendpfund, Vorstand des VdW südwest.

In vielen Gesprächen hat der VdW südwest der hessischen Politik aufgezeigt, wo es bei der Wohnraumförderung hakt und an welchen Stellschrauben gedreht werden muss, um so den Bau geförderter Wohnungen besser zu unterstützen und die Förderkonditionen konkurrenzfähig zu gestalten: Dazu zählen eine Erhöhung der Darlehen und Senkung der Darlehenszinsen, eine Erhöhung der Finanzierungszuschüsse und der Wegfall der über die Hessische Bauordnung hinausgehenden technischen Vorgaben.

„Wir sind froh, dass das Land unsere Vorschläge aufgenommen und in den neuen Richtlinien der Wohnraumförderung umgesetzt hat. Dies ist ein guter Beitrag für mehr bezahlbare Wohnungen in Hessen“, so Tausendpfund. Allerdings mahnte er, dass auch mit guten Förderkonditionen auf teurem Boden keine bezahlbaren Wohnungen gebaut werden könnten. Aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigten, dass Bauland in Deutschland so teuer sei wie nie. „Hier sind das Land und insbesondere die Kommunen gefordert, eigenes Bauland bevorzugt für den Bau bezahlbarer Wohnungen günstig abzugeben“, forderte Tausendpfund abschließend. „Sonst verpufft die Verbesserung der Wohnraumförderung.“

Pressekontakt

Fee Kaiser
Referentin Verbandskommunikation, Pressesprecherin

Tel. 069 - 97065-301

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