13.05.2020

Grundsteuerreform

Pressestatement

Am Montag stellte der Hessische Finanzminister Michael Boddenberg seine Pläne für ein Grundsteuermodell in Hessen vor. Damit will Hessen die Öffnungsklausel nutzen und zugunsten eines Flächen-Lage-Modells vom Bundesmodell abweichen.

Dr. Axel Tausendpfund und Claudia Brünnler-Grötsch, Vorstände des Verbands der Südwestdeutschen Wohnungswirtschaft (VdW südwest), erklären dazu:


„Mit dem Vorstoß des Hessischen Finanzministers zur Grundsteuer kommt endlich wieder Bewegung in die Grundsteuerreform. Der VdW südwest begrüßt, dass auch Hessen die Länderöffnungsklausel nutzen will und ein vom ertragsorientierten Bun-desmodell abweichendes Grundsteuermodell vorschlägt. Die Wohnungswirtschaft un-terstützt ein einfaches, unbürokratisches und an der Fläche orientiertes Modell. Das Bundesmodell bedeutet hingegen deutlich mehr Bürokratie und führt dazu, dass am Ende Wohnungsbestände benachteiligt werden, deren Mieten unter den Durch-schnittsmieten liegen.

Die Ergänzung um den Faktor Lage beim Flächenmodell, wie es der Hessische Fi-nanzminister vorsieht, ist nachvollziehbar und geeignet, die Kritik am reinen Flächen-modell auszuräumen. Hier kommt es nun auf die konkrete Umsetzung an. Die Grund-steuer muss in jedem Fall unbürokratisch bleiben und darf nicht zulasten von bezahl-baren Mieten, wie sie die Unternehmen des VdW südwest bieten, gehen.

Als nächsten Schritt sollten sich möglichst viele Bundesländer auf ein gemeinsames einfaches, unbürokratisches und an der Fläche orientiertes Modell verständigen, damit bei der Grundsteuer kein Flickenteppich entsteht.“

Pressekontakt

Fee Kaiser
Referentin Verbandskommunikation, Pressesprecherin

Tel. 069 - 97065-301

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