Diskussionsrunde bei IHK Rheinhessen
Mehr Wohnungen benötigt, um Standort für Fachkräfte attraktiv zu halten
Wirtschaft und Wohnen zusammendenken – darum ging es bei einem Diskussionsforum der IHK Rheinhessen Anfang September.
Zu den Referenten in Mainz gehörte neben der rheinland-pfälzischen Staatssekretärin im Bauministerium, Vanessa Fischer, auch Matthias Berger (Abteilungsleiter Politik, Klimaschutz, Technik und Digitalisierung im VdW südwest). Er hob hervor, dass eine ausreichende Anzahl an Wohnungen auch die unverzichtbare Grundlage für wirtschaftliches Wachstum sei. „Viele Unternehmen suchen händeringend qualifiziertes Personal, aber ohne bezahlbare Wohnungen im Umfeld können attraktive Arbeitsplätze nicht besetzt werden. Die Umnutzung nicht mehr benötigter Gewerbeimmobilien kann deshalb einen wichtigen Beitrag leisten, um zusätzlichen Wohnraum zu schaffen“, so Berger. Deswegen begrüße er auch das KfW-Förderprogramm „Gewerbe zu Wohnen“ als wichtigen Impuls, um vorhandene Flächen besser zu nutzen und den Wohnungsmarkt zu entlasten.
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Bildurheber: © Stefan Sämmer