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Bündnis Impulse für den Wohnungsbau

Verbände legen Forderungen an die Landespolitik vor

Auf dem Podium der Landespressekonferenz: Moritz Kölling (BDA), Dr. Axel Tausendpfund (VdW südwest), Gerald Lipka (BFW), Rainer van Borstel (VbUH) und Andreas Ostermann (BDB HessenFrankfurt).

Der Wohnungsbau in Hessen steht weiter unter Druck. In Wiesbaden hat das hessische Verbändebündnis „Impulse für den Wohnungsbau“ am 22. September deshalb ein gemeinsames Positionspapier vorgestellt.

Die Kernbotschaft des Papiers: Die Politik muss Rahmenbedingungen schaffen, die Investitionen ermöglichen, Planungssicherheit bieten, Ressourcen schonen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken.

Für den VdW südwest ist eine stabile Förderkulisse dabei der zentrale Hebel für mehr bezahlbaren Wohnraum. „Gerade angesichts der hohen Baupreise ist eine leistungsfähige Wohnraumförderung unverzichtbar. Fördervolumen und Förderkonditionen müssen deshalb dauerhaft gesichert und regelmäßig an die tatsächliche Kostenentwicklung angepasst werden. Das gilt nicht nur für den Neubau, sondern auch für die Modernisierung. Kontraproduktiv sind vor diesem Hintergrund die erfolgten Reduzierungen der Modernisierungsförderung auf Bundes- und Landesebene“, sagt Dr. Axel Tausendpfund.

Darüber hinaus fordert das Bündnis unter anderem, überzogene Anforderungen an Ausstattung, Konstruktion, Schall- und Brandschutz auf ein vernünftiges Maß zurückzuführen, die Grunderwerbsteuer zu senken sowie Infrastruktur, ÖPNV und Betreuungsangebote im ländlichen Raum zu stärken.

Denn bezahlbares Bauen ist die Voraussetzung für bezahlbares Wohnen. Hessen hat erste wichtige Schritte unternommen. Jetzt kommt es darauf an, den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen.

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