7. Parlamentarischer Abend

AWI-Hessen

Allianz für Wohnen in Hessen muss noch dicke Bretter bohren

 

Beim Parlamentarischen Abend der Arbeitsgemeinschaft der hessischen Wohnungs- und Immobilien­verbände (AWI-Hessen) am 20.April 2016 stand die „Allianz für Wohnen“ im Mittelpunkt. Was hat die auf Einladung von Umwelt­ministerin Priska Hinz gebildete Gesprächsrunde bisher erreicht? Die Ministerin selbst sprach einen Tag zuvor in ihrer Regie­rungs­erklärung von ersten Erfolgen. Die Verbände erwarten allerdings noch deutlich mehr.

 

AWI-Sprecher Gerald Lipka vom Landesverband Freier Immobilien- und Wohnungs­unternehmern Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland forderte deutlich weniger rechtliche Hürden und mehr Bauland. Nur so könnten private Investoren preisgünstiger bauen.

 

Thorsten Schmitt vom Verband der Süd­west­deut­schen Woh­nungs­wirt­schaft schloss sich dem an: „Die Politik muss liefern.“ Der stell­vertre­tende Sprecher der AWI-Hessen erwartete die Bereit­schaft der Politik zu konkretem Handeln. Bauen und Wohnen müsse bezahlbar sein, aber das Bau­ordnungs­recht verteuere das Wohnen. „Wir bauen in Deutsch­land auf einem hoch regle­men­tierten Niveau. Jetzt ist es Zeit für vernünftige und prag­ma­tische Lösun­gen“, erklärte Schmitt.

 

weiter im Online-Magazin VdWaktuell 05-2016