
Der GdW fordert das Bundeswirtschaftsministerium auf, die geplante Reform der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) grundlegend zu korrigieren. In einem Brief an Ministerin Katherina Reiche und die Abgeordneten des Deutschen Bundestages macht der Verband deutlich: Die neue Förderlogik benachteiligt massiv den vermieteten Mehrfamilienhausbestand und gefährdet sowohl die Klimaziele als auch das bezahlbare Wohnen.
Besonders kritisch sieht der GdW die drastische Absenkung der förderfähigen Kosten für energetische Einzelmaßnahmen in Mehrfamilienhäusern. Für ein Gebäude mit zwölf Wohnungen sinkt die förderfähige Kostenbasis künftig von 360.000 Euro auf 153.000 Euro (minus 57,5 Prozent).
„Die Bundesregierung spart an der wirksamsten Stelle der Gebäudewende. Ausgerechnet dort, wo mit einer Maßnahme viele Wohnungen, viele Mieter und besonders große CO₂-Mengen erreicht werden können, wird die Förderung halbiert“, moniert Gedaschko. Die Politik spreche von mehr Klimaschutz, entziehe aber gleichzeitig denjenigen Unternehmen die wirtschaftliche Grundlage, die ihn tatsächlich umsetzen sollen.
Was der GdW neben der Rücknahme der massiven Förderkürzungen bei Mehrfamilienhäusern ebenfalls fordert, lesen Sie in der ausführlichen Stellungnahme sowie in der Pressemeldung.
Weiter Informationen entnehmen Sie bitte unserem Rundschreiben vom 9. Juli sowie der Aktualisierung vom 13. Juli. Diese finden Sie im Mitgliederbereich
