Die Gemeinnützigen Wohnungs- und Siedlungsbaugenossenschaft Marburg-Cappel eG (gwsbg) errichtet an zwei Standorten drei Mehrfamilienhäuser in nachhaltiger Holz-Hybridbauweise. Mit den Häuser wird der eigenes von der Genossenschaft entwickelte Prototyp realisiert. Der Prototyp ist die Antwort der Genossenschaft, wie trotz der sozialen und wirtschaftlichen Herausforderungen bezahlbare Wohnungen im ländlichen Raum entstehen können.
Staatssekretär Benedikt Kuhn, Chef der Hessischen Staatskanzlei, hat sich das Projekt auf seiner Sommertour am 3. August angeschaut. Das Projekt ist für den Hessischen Demografie-Preis nominiert und gilt als beispielhaft für bezahlbaren Wohnraum im ländlichen Raum. Die Staatskanzlei würdigt insbesondere die Entwicklung eines finanziell kalkulierbaren Prototyps, der durch regionale Handwerksbetriebe, kurze Transportwege und eine effiziente Planung überzeugt. Vorstandsvorsitzender Stefan Funk stellte dem Staatssekretär die wichtigsten Merkmale des Projekts vor. Die Genossenschaft plant, den Haustyp künftig mehrfach im Landkreis und umzusetzen.
Hessischer Demografie-Preis 2026