
Der erste Tag des Verbandstags stand ganz im Zeichen der Politik. Mit dem rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Alexander Schweitzer, Finanz- und Bauministerin Doris Ahnen sowie GdW-Präsident Axel Gedaschko hätte die Veranstaltung kaum hochkarätiger besetzt sein können.
„Es ist keineswegs selbstverständlich, dass bei den vollen Terminkalendern sowohl der Ministerpräsident als auch die Bauministerin und der GdW-Präsident bei unserer Veranstaltung zu Gast sind. Das wissen wir sehr zu schätzen und freuen uns, dass sie mit ihren Beiträgen den Verbandstag sehr bereichert haben“, sagt Dr. Axel Tausendpfund, Vorstand VdW südwest.
Schweitzer bekräftigte die Rolle des VdW südwest als einen der wichtigsten Ansprechpartner für das Thema bezahlbares Wohnen. Er betonte in seinem Vortrag, dass gute Lösungen nur im Dialog gefunden werden können. Den bisherigen guten Austausch möchte er deswegen unbedingt fortsetzen. Das unterstützte auch Ahnen in der anschließenden Podiumsdiskussion mit Gedaschko und Tausendpfund. Sie hob zudem den fairen und konstruktiven Umgang hervor, auch wenn man in der Sache naturgemäß teilweise unterschiedliche Standpunkte vertrete. Im Ergebnis habe dies in der Vergangenheit zu guten Lösungen für das bezahlbare Wohnen geführt, gerade auch mit Blick auf die Förderprogramme. Den partnerschaftlichen Weg wolle sie weiter beschreiten.
Gedaschko gab Einblicke in die politische Arbeit des GdW auf Bundesebene und betonte, dass der Wohnungsmangel längst zu einer sozialen und wirtschaftlichen Schicksalsfrage in Deutschland geworden sei. Deswegen begrüßte er den geplanten Bau-Turbo, forderte aber zusätzlich eine „Fast Lane“ für den Wohnungsbau, denn Wohnen sei ein Grundbedürfnis und Voraussetzung für gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Tausendpfund resümiert: „In den Vorträgen und Diskussionen ist deutlich geworden, dass Bauen nur dann schneller, einfacher und günstiger werden kann, wenn auf allen Ebenen – im Bund, in den Ländern und in den Kommunen – Verantwortung übernommen wird. So wie es unsere Mitgliedsunternehmen schon seit Jahren tun. Wir danken auch an dieser Stelle noch einmal sehr herzlich für die guten Gespräche und die wertvollen Impulse.“






