
Liebe Leserinnen und Leser,
seit der vergangenen Ausgabe von VdWaktuell vor rund drei Monaten hat sich viel bewegt. Die Ereignisse des zweiten Quartals hätten Stoff für mehrere Ausgaben geboten. Daher mussten wir eine Auswahl treffen – und hoffen, dass sie Ihnen gefällt.
In Rheinland-Pfalz hat sich die neue Landesregierung aus CDU und SPD auf einen Koalitionsvertrag verständigt (S. 6). Zugleich wurde mit dem Mi – nisterium für Kommunen, Bauen, Wohnen und Kultur ein neues Ressort geschaffen, das Sven Teuber leitet. Für uns ein guter Anlass, frühzeitig das Gespräch mit dem neuen Minister zu suchen (S. 8). Aber auch in Hessen und auf Bundesebene wurden wichtige Weichen gestellt: Ende März ist die neue Wohnungsbau-Förderrichtlinie für Hessen veröffentlicht worden (S. 10), und der Koalitionsausschuss der Bundesregierung hat mit seinen Beschlüssen wichtige Impulse für den Wohnungsbau gesetzt sowie ein klares Signal ge – gen Vergesellschaftungsfantasien gesendet (S. 12).
Die Herausforderungen auf den Wohnungsmärkten bleiben dennoch groß. Umso wichtiger ist der fachliche Austausch über tragfähige und zukunftso – rientierte Lösungen. Wertvolle Impulse boten hierzu unter anderem unser Genossenschaftstag in Kassel (S. 24), der Kongress „FrankfurtRheinMain baut!“ in Bad Homburg (S. 26) sowie der Fachkongress der Initiative Woh – nen.2050 in Darmstadt (S. 20).
Besonders möchten wir Sie auch auf die zweite Runde unserer Kampagne „Deine Miete. Für Dein Zuhause.“ aufmerksam machen (S. 28). Unser herz – licher Dank gilt allen Mitgliedsunternehmen, die sich daran beteiligt haben. Gemeinsam ist es gelungen, einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln, dass Mieten nicht der Gewinnmaximierung der Unternehmen dienen, sondern die Grundlage schaffen für Investitionen in bezahlbares, qualitativ hochwer – tiges Wohnen und lebenswerte Quartiere.
Diese und viele weitere Themen finden Sie in der vorliegenden Ausgabe von VdWaktuell. Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre.
Dr. Axel Tausendpfund und Claudia Brünnler-Grötsch
Vorstände
