Veranstaltung der LEA Hessen
Gebäude schneller und effizienter modernisieren
Wie gelingt serielle Sanierung im Bestand und was bedeutet sie wirtschaftlich, ökologisch und vergaberechtlich für Wohnungsunternehmen?
Diesen Fragen widmete sich die Jahresveranstaltung „Serielles Sanieren“ der LandesEnergieAgentur (LEA) Hessen Ende September. Nach dem Grußwort von Thilo Vorhauer (LEA Hessen) stellten die GWW Wiesbaden und die ecoworks GmbH ihre aktuellen Projekte vor. Saniert wird unter anderem ein Gebäude aus dem Baujahr 1975 mit 90 Wohnungen auf den Standard Effizienzhaus 55. Die Wärmeversorgung übernehmen künftig Luft-Wasser-Wärmepumpen. Besonders bemerkenswert: Das Gebäude fällt in die Gebäudeklasse 5 und zeigt, dass serielles Sanieren auch in der Höhe funktioniert.
Bei einer Baustellenbesichtigung konnten sich die 60 Teilnehmenden ein Bild vom Projektstand machen.
Am Nachmittag gab Cristiana Pereira (dena) einen Überblick über den Stand des seriellen Sanierens in Hessen und Deutschland. Professor Dr. Michael Voigtländer (Institut der deutschen Wirtschaft Köln) beleuchtete ökonomische und ökologische Chancen, Risiken und Marktfolgen. Abschließend erläuterten Dr. Annette Rösenkötter (FPS Law) und Professor Horst Roman-Müller (Hochschule RheinMain) die Besonderheiten bei der Vergabe serieller Sanierungsprojekte.