Wiedereinführung einer degressiven Abschreibung für bewegliche Wirtschaftsgüter nach § 7 Abs. 2 EStG durch das Corona-Steuerhilfegesetz II


Für Investitionen in den Jahren 2020 und 2021 wird wieder eine degressive Abschreibung eingeführt. Nach § 7 Abs. 2 EStG kann diese für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, die nach dem 31. Dezember 2019 und vor dem 1. Januar 2022 angeschafft werden, in Anspruch genommen werden. Die Absetzung in fallenden Jahresbeträgen wird nach einem unveränderlichen Prozentsatz vom jeweiligen Restbuchwert vorgenommen.

Dieser Prozentsatz beträgt das 2,5-fache des linearen Satzes, höchstens aber 25 Prozent. Die Abschreibung wird anstelle der linearen Abschreibung angesetzt. Im Erstjahr wird sie nur zeitanteilig (pro rata temporis) gewährt. Ein Wechsel von der degressiven Abschreibung zur linearen Abschreibung ist möglich. Die Abschreibung wird dann ausgehend vom vorhandenen Restwert zum Zeitpunkt des Wechsels und der Restnutzungsdauer des einzelnen Wirtschaftsguts ermittelt.

Uhlig, ElkeIhre Ansprechpartnerin
Elke Preuß

Steuerabteilung
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