
Verband der Südwestdeutschen
Wohnungswirtschaft e.V.
Preisträger des Gütesiegels "Sicher Wohnen in Hessen"
Gütesiegel „Sicher wohnen in Hessen“ GeWeGe-Wohnanlage erhielt Auszeichnung
Weitere Auszeichnung für den Volks-, Bau- und Sparverein
Präventionskampagne „Sicheres Hessen“: Einbrechern einen Riegel vorschieben
Gütesiegel „Sicher Wohnen in Hessen“ auf dem 17. Deutschen Präventionstag
GWH erhält Gütesiegel für Europagarten in Frankfurt
GWW Wiesbaden und VBS Frankfurt ausgezeichnet
Bauverein Dillenburg eG: Projekt „Lebensgerechtes Wohnen am Stadtwald“
Projekt „WohnenPlus“ am Schlossgarten in Fulda ausgezeichnet
Cronstetten-Haus der Cronstett- und Hynspergischen evangelischen Stiftung in Frankfurt
Sanierungsprojekt „Troppauer Straße 38-40“ der Wohnbau Gießen
Informationsveranstaltung zum Gütesiegel "Sicher Wohnen in Hessen"
Gütesiegel "Sicher Wohnen in Hessen"
Wir wollen, dass Sie sicher leben!
Sicherheit in den eigenen „vier Wänden“ und im Wohnumfeld gehört zu den grundlegenden menschlichen Bedürfnissen. Aufgrund der demografischen und wirtschaftlichen Entwicklung stellen Sicherheitsgedanken für Wohnquartiere eine besondere Herausforderung für die Zukunft dar. Deshalb ist ein sicheres und angstfreies Leben der Bürgerinnen und Bürger im sozialen Nahraum das erklärte Ziel sowohl der Hessischen Landesregierung als auch des Verbandes der Südwestdeutschen Wohnungswirtschaft. Erwiesen ist, dass sich durch angepasste
- Quartiersgestaltung
- baulich-technische Sicherungsmaßnahmen
- geschicktes Sozialmanagement
Kriminalität verhindern und die Wohnsicherheit erfolgreich steigern lässt. Präventionsbemühungen in diesen drei Bereichen wollen wir mit unserer gemeinsamen Aktion „Sicher Wohnen in Hessen“ fördern und auszeichnen.
Wir würden uns freuen, Ihrem Neubau- oder Sanierungsprojekt persönlich das Gütesiegel „Sicher Wohnen in Hessen“ vor Ort verleihen zu können. Machen Sie mit - bewerben Sie sich!
Boris Rhein |
| Dr. Rudolf Ridinger |
Bewerbungsbogen
Vorworte
Wettbewerb
Anforderungen
Sozialmanagement
Grundsätze
Beratung
Hintergründe des Wettbewerbs
Partnerschaftsaktion von hessischem Innenministerium und VdW südwest
Straftaten werden auch in Wohnungen und im Wohnumfeld begangen oder gehen von dort aus. Gleichzeitig sind die eigenen vier Wände der wichtigste Ort für Menschen, an dem sie sich geborgen und sicher fühlen wollen. Mit der Aktion „Sicher Wohnen in Hessen“ unterstützen das hessische Innenministerium und der VdW südwest in einer bundesweit einmaligen Kooperation Maßnahmen und Konzepte zur Steigerung der Sicherheit in den Wohnquartieren. „Wir wollen keine Politik der hohen Zäune!“, unterstrich VdW-Vorstandssprecher Rudolf Ridinger beim Start der Aktion vor der Presse in Frankfurt. Die Wohnungswirtschaft habe in den letzten Jahren bereits umfangreiche Anstrengungen zur Verbesserung der Sicherheit in den Wohnquartieren unternommen. Diese Maßnahmen umfassen ein breites Spektrum, von investiven Maßnahmen bis zum Sozialmanagement.
Auch Innenminister Volker Bouffier unterstrich das Ziel der Prävention in der Sicherheitspolitik, deshalb sei dieser Bereich eine zentrale Säule der hessischen Sicherheitspolitik. Auf diesem Feld seien Erfolge nur über Kooperationen zu erreichen. Die Partnerschaft mit der Wohnungswirtschaft sei für ihn dabei ein wichtiger Baustein. Auch für ihn gehe es dabei nicht nur um investive Maßnahmen. Zentrale Herausforderungen sieht er auch im Bereich der Sicherheit durch die demographischen und gesellschaftlichen Entwicklungen und den damit verbundenen Entwicklungen von Nachbarschaften.
An dem Pressegespräch nahmen mit Michael Haack von der Geschäftsführung der GWH und Frank Junker, Geschäftsführer der ABG Frankfurt Holding, Vertreter von zwei Unternehmen statt, die bei jüngeren Projekten eine besondere Berücksichtigung von Sicherheitsbelangen im investiven Bereich vorgenommen hatten. Dabei unterstrich Haack, dass bei einem Neubauprojekt der GWH der zusätzliche Kostenaufwand gemessen am Gesamtprojekt kaum Gewicht gehabt habe. Junker unterstrich, dass gerade bei den größeren Wohnquartieren die Anonymität beseitigt werden müsse. Bei einigen Beständen dürfe dabei auch der Rückbau kein Tabuthema sein.
Der Start der Aktion „Sicher Wohnen in Hessen“ wurde auch mit dem Beginn eines Wettbewerbs verbunden. Dabei werden Wohnungsunternehmen, Bauträger und Vermieter aufgefordert, ihre Konzepte zur Steigerung der Sicherheit in ihren Wohnquartieren einzureichen. Diese Konzepte und Maßnahmen sollen die Bereiche Quartiersgestaltung, baulich-technische Sicherungsmaßnahmen und Sozialmanagement umfassen. Der Verband und Vertreter der hessischen Polizei nehmen dann gemeinsam die Bewertung vor. Die besten Konzepte werden mit dem Siegel „Sicher Wohnen in Hessen“ ausgezeichnet, das vom Verband und dem Ministerium gemeinsam vergeben wird. Der Wettbewerb solle, so Ridinger, den Unternehmen das Marketing erleichtern und gleichzeitig für die gesamte Wohnungswirtschaft Erkenntnisse über besonders effiziente Maßnahmen vermitteln. Das Logo der Aktion soll dabei auch den engen Zusammenhang zwischen Sicherheit und der allgemeinen Attraktivität von Wohnquartieren zum Ausdruck bringen.

www.polizei.hessen.de