
Verband der Südwestdeutschen
Wohnungswirtschaft e.V.
Regionalentwicklung
„Frankfurt/Rhein-Main – Quo Vadis?“
Rund 200 Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung nahmen an der Veranstaltung in den Räumen der IHK in Frankfurt teil. Ziel war es, Grundsteine zulegen, die zu einer besseren Zusammenarbeit der Akteure in der Region führen sollen. Die polyzentrische Struktur kann ein Wettbewerbsvorteil im Konkurrenzkampf der Metropolregionen sein. Dafür muss sich die Region jedoch als Einheit verstehen und vor allem nach Außen darstellen. Initiativen und Gremien gibt es mittlerweile viele, die sich das auf die Fahnen schreiben – vielleicht zu viele.
Die Veranstalter wollten deshalb nicht eine weitere Initiative hinzufügen, sondern über eine Plattform die Initiativen zusammenführen. Geplant sind u.a. die Erarbeitung eines Katalogs von Schwerpunktprojekten und die Einrichtung eines Expertengremiums zur Erarbeitung von Empfehlungen für die Effizienzsteigerung von PPP-Projekten.
Am ersten Tag der Veranstaltung ging es vor allem um die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Neben verschiedenen Vorträgen zu diesen Themen behandelte die Podiumsdiskussion mit Regionalpolitikern die Frage, ob ein neues Politikverständnis notwendig sei. Dabei reichten die Meinungen von: es wird schon viel gemacht und es dauert nur, bis die Zusammenarbeit greift, bis zur Forderung, den Rat der Region als zentrales Gremium zu nutzen, um bereits bestehende Initiativen zusammenzuführen.
Am Nachmittag war dann Clusterbildung und –Förderung sowie Standortfaktoren in der Region Thema. Zur Raumentwicklung äußerte sich Prof. Jochem Jourdan von Jourdan & Müller·PAS, Frankfurt a. M., der eine internationale Bauausstellung für die Region vorschlug, die die Entwicklung, aber auch die Identifikation der Region voranbringen würde.
Der zweite Tag war vorwiegend der Stadtentwicklung und ihres Beitrags für die Entwicklung der Region gewidmet. So wurden Global Cities und die Einbeziehung relevanter Akteure in der Stadtentwicklung thematisiert. Konkrete Beispiele brachten Thomas Dilger, Geschäftsführer der Nassauischen Heimstätte Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH und Frank Junker, Geschäftsführer der ABG FRANKFURT HOLDING GmbH.
Dr. Joachim v. Harbou, Präsident der IHK Frankfurt am Main, stellte in seinem Vortrag die erarbeiteten Handlungsempfehlungen für die zukünftige Gestaltung des Ballungsraumes vor (s. Download Handlungsempfehlungen). In ihren Resümees betonten Dr. Mathias Müller, Vorsitzender des Bau- und Immobilienausschusses der IHK Frankfurt am Main sowie Dr. Ridinger die Notwendigkeit der Zusammenarbeit, um die Potenziale der Region zu nutzen. Es müssten Netzwerke gebildet und Schwerpunkte herausgearbeitet und dann konsequent verfolgt werden (s. Download Resümee).
Downloads
Handlungsempfehlungen, Dr. Joachim von Harbou
Resümee, Dr. Müller, Dr. Ridinger
Erfolgreiches Clustermanagement, Ketels
Global Cities, Prof. Dr. Bernd
Trinationale Agglomeration Basel, Prudent
Stadtentwicklung Rhein-Main, Dr. Ridinger
Zukunftsbranchen in der Region, Prof. Dr. Schamp
Leitbild Frankfurt/Rhein-Main 2020, Scheller
Intelligente Verkehrsorganisation, Dr.-Ing. Stöveken
Die Metropol-Region Rhein-Main, Walter
