Deutscher Landschaftsarchitektur-Preis 2011

GdW-Unternehmen ausgezeichnet

 

Mit dem Projekt „Schorfheideviertel“ hat die Berliner Wohnungsbaugesellschaft degewo den vom GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen unterstützten Sonderpreis Wohnumfeld beim Deutschen Landschaftsarchitekturpreis 2011 gewonnen. Besonders gelobt wurde dabei von der Jury die Einbeziehung der Bewohner durch die Charette-Methode, die konsequent öffentlich ist, können unmittelbar am Planungsort Interessierte jederzeit an der Charrette teilnehmen, selbst planen, ihre Wünsche äußern oder sich über den Stand der Planung informieren. Mit dieser Methode wurde bei der degewo eine Lösung erarbeitet, die Modellcharakter für die Stadtentwicklung in schrumpfenden Bereichen hat. Die Idee der Bewohner: „Wir holen die Schorfheide nach Marzahn-Nord-West.“

Insgesamt gingen drei von sechs Würdigungen des Landschaftsarchitekturpreises an GdW-Unternehmen. Die SAGA-GWG erhält im Rahmen des Sonderpreises Wohnumfeld eine Auszeichnung für das Projekt Wohnumfeldverbesserung der Lenzsiedlung in Hamburg und die GWG München wurde für ihre Wohnumfeldgestaltung in München-Au gewürdigt. Außerdem ehrte die Jury das NUWOG-Projekt Freiraumgestaltung in der Elefantensiedlung in Neu-Ulm. Die Jury würdigte die große Resonanz, vor allem aber die Qualität der eingereichten Wettbewerbsbeiträge beim Deutschen Landschaftsarchitekturpreis insgesamt. Die Preisrichter zeichneten die Projekte „Park am Nordbahnhof, Berlin“ und die Freiraumgestaltung am Schloss Freudenstein, mit einem ersten Preis aus.